Seit 1881 steht das LOEB in Bern. Fünf Generationen. Mitten in der Stadt. Es ist ein Haus – ein Warenhaus – das zu Bern gehört.
Und doch stellte sich die Familie Loeb 2024 eine Frage, die viele Warenhäuser erst dann stellen, wenn es zu spät ist: Was braucht unser Haus in den nächsten zehn Jahren?
Die Antwort waren: aktuellere Sortimente. Gestalterischer Umbau. Ein Masterplan für Retailtainment.
Nicht aus einer Krise heraus. Sondern weil LOEB Vorreiter bleiben möchte – das persönlichste Warenhaus der Schweiz. Zukünftig mit vielen Erlebnissen.
Der von uns erarbeitete Masterplan enthielt eine Reihe von Ideen – drei überzeugten sofort. Drei Maßnahmen. Drei konkrete Umsetzungszeiträume. Ein klares Signal: Retailtainment ist beim LOEB kein Trend dem man folgt. Es ist ein Entscheid den man trifft.
1. Ein Warenhaus voller Ungeduld auf neue Wege
Das klassische Warenhaus in der Innenstadt. Jeder kennt es – und doch kämpft es mit einem Imageproblem. Online-Handel, neue Shopping-Center, XXL-Stores, Discounter – die Liste ist lang, warum die Kunden ausbleiben.
Umso wichtiger, so früh wie möglich die Aufgabe zu lösen: Warum sollten die Kunden zu uns kommen?
LOEB hat sich dieser Aufgabe gestellt – bevor sie dringend wurde.
Die Analyse zeigte, was viele Warenhäuser nicht sehen wollen: Der Kunde kommt nicht mehr nur um zu kaufen. Er kommt um etwas zu erleben. Um Zeit zu verbringen. Um etwas zu lernen, zu kosten, zu entdecken. Wer ihm dafür keinen Grund oder Anlass gibt, verliert ihn – nicht zwingend an die Konkurrenz, sondern an das Sofa und den Onlineshop.
LOEB hatte bereits Ansätze. Die Eventküche. Das Nähkaffee. Das Jumpy’s Spielzimmer. Einzelne Inseln des Erlebnisses – aber noch kein Gesamtkonzept. Noch keine Strategie, die alle Maßnahmen in eine Richtung lenkt.
Das war die Ausgangslage für den Masterplan.
Der Kunde kommt nicht mehr nur, um zu kaufen. Er kommt, um etwas zu erleben – und wer ihm dafür keinen Grund gibt, verliert ihn.
2. Der Masterplan – drei Ideen die sofort überzeugten
Ein Masterplan ist kein Wunschzettel. Er ist eine Analyse, die in Maßnahmen mündet – priorisiert, terminiert, umsetzbar.
Der von artEmotional erarbeitete Masterplan für das LOEB enthielt eine Reihe von Ideen. Manche brauchen Zeit. Manche brauchen Mut. Drei überzeugten sofort – weil sie das Richtige zur richtigen Zeit sind.

Maßnahme 1 – Der Classroom
Wissen teilen. Inspiration anbieten. Menschen zusammenbringen. Der Classroom im zweiten Stock ist kein Seminarraum – er ist eine Bühne für Begegnungen. Seit September 2025 in Betrieb. Der Beweis, dass Menschen ins Warenhaus kommen, wenn man ihnen einen Grund gibt.

Maßnahme 2 – Das personalisierte Erlebnis
Was wenn das Warenhaus den Besucher nicht nur empfängt – sondern ihn überrascht? Er erlebt etwas Neues. Er lacht. Er spürt einen kleinen Adrenalin-Kick. Und bevor er geht denkt er: Ich will noch mal. Das ist kein Zufall – das ist Konzept.

Maßnahme 3 – Immersive Begrünung
Lebendige Pflanzen als gestaltendes Element. Nicht als Dekoration – als Erlebnisraum. Während viele noch vor dem Begriff Biophilic Design und seinen Konsequenzen zurückschrecken – beim LOEB wächst der erste Schritt bereits.
Retailtainment ist beim LOEB kein Trend dem man folgt. Es ist ein Entscheid den man trifft.
3. Sind das auch wirksame Ideen für mein Projekt?
Pauschal kann man die Ideen nicht übertragen. Sie beruhen auf der Standort-Analyse.
Retailtainment funktioniert nicht überall gleich. Was beim LOEB in Bern wirkt, muss in einem anderen Haus, einer anderen Stadt, einer anderen Zielgruppe an die Gegebenheiten angepasst und teilweise neu gedacht werden. Ideen von der Stange klingen gut – aber sie verpuffen sehr schnell.
Die Methode hinter jedem Masterplan, hinter jeder Idee ist einfach. Sie startet mit der Frage: Was macht unser Haus wirklich aus – und welche Zielgruppe haben wir im Fokus? Was ist der Erlebnisanker, der die Menschen nicht nur einmal bringt – sondern immer wieder?
Damit ist der Anfang gemacht. Von dort aus geht es in die Tiefe – bis hin zu einem realistischen Blick auf die Wirtschaftlichkeit. Das ist was artEmotional kann. Und wo wir Projekte beginnen zu unterstützen.
Zusammenfassung: Von der Idee bis zum letzten Detail
Der Masterplan ist für artEmotional der Anfang. Denn die Idee zu bauen ist die eigentliche Herausforderung.
Wir begleiten jedes Stadium – erstellen Kostenschätzungen, besprechen mit Fachfirmen die Machbarkeit und holen entsprechende Angebote ein. Neben den Gestaltungsplänen erstellen oder betreuen wir die Werkplanung. Am Bau stehen wir dem Bauherrn mit langjähriger Erfahrung zur Seite.
Last but not least – wir bauen die ungewöhnlichsten Ideen. Jene, die sich niemand sonst traut. Mit unserem Netzwerk aus spezialisierten Firmen. Manchmal auch selbst.
Für unsere Ideen gilt ein einziger Anspruch: Von der ersten Frage bis zum letzten Detail.
Wenn Sie für Ihr Haus – ob Warenhaus, Shoppingcenter oder Erlebnisdestination – nach einem kreativen Update suchen: Lassen Sie uns gemeinsam anfangen.
Ein erster Anruf bei uns, der eventuell eine gemeinsame Zukunft einleitet.
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